Elisabeth Hamel
Das Werden der Völker in Europa
Forschungen aus
Archäologie, Sprachwissenschaft und Genetik
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Errata und Ergänzungen
Trotz sorgfältiger Prüfung durch Lektoren verschiedener Wissenschaftszweige sind ein paar Fehler im Buch übersehen worden. Außerdem sind in meinem Buch nicht alle Quellen angegeben. Ich wollte einerseits den Leser nicht mit zu vielen Fußnoten ablenken, andererseits die Seitenzahl gering halten.
Auf dieser Seite finden Sie Korrekturen, Ergänzungen und weitere Quellen (auf Anregung von Lesern) zu meinem Werk "Das Werden der Völker in Europa".
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Eine aktuelle Publikationsliste von Patrick Sims-Williams, den ich bezüglich keltischer Orsnamen zitiere, erhalten Sie unter folgender e-Mail Adresse: pps@aber.ac.uk
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Einige Wörter in griechischen Lettern scheinen nicht korrekt geschrieben zu sein. Ich hatte sie so aus der zitierten Literatur übernommen und glaubte, dass alles richtig ist, zumal der Setzer das Graecum hat. Andererseits scheint es aber auch verschiedene Schreibweisen zu geben. Ich selbst kann dies nicht beurteilen. Wer hier Experte ist, darf gerne die Schreibfehler der griechischen Wörter korrigieren und mir als jpg (weil so am sichersten) übermitteln. Ich stelle die Liste dann gerne zum Herunterladen bereit.
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Seite 7, zweiter Absatz: Der Name von Frau Professor Dr. Amei Lang ist in der sechsten Zeile fehlerhaft geschrieben (Amai); ich bitte an dieser Stelle um Entschuldigung für das Versehen.
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Versehentlich wird im Vorwort Frau Professor Gisela Grupe als wissenschaftliche Beraterin eingereiht; dies ist ein Versehen. Ich habe lediglich ihre Vorlesung "Einführung in die Anthropologie und Humangenetik Teil II" besucht. Dies bitte ich auch Frau Professor Grupe mir zu entschuldigen.
- Seite 15, zweite Zeile, mit Riff ist ein Übersetzungsfehler übernommen worden, der durch Grabenbruch zu korrigieren ist. (Diesen Hinweis verdanke ich Florian Blaschke.)
- Seite 16, dritter Absatz, erste Zeile: zirca ist durch circa zu ersetzen. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
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Seite 29, Mitte, richtig wäre: Eine Geschichtsschreibung im engeren Sinne entwickelten nicht erst die Römer; Herodot und Thukydides darf man durchaus als Geschichtsschreiber mit wissenschaftlichem Anspruch bezeichnen, die sich um Objektivität bemühten und versuchten, Tatsachen von Gerüchten und Mythen zu trennen. (Frau Dr. Vera Binder, die mein Buch im Spektrum der Wissenschaft in der Oktoberausgabe 2008 rezensiert hat, verdanke ich diesen Hinweis.)
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Seite 36, Randspalte: In der Randspalte steht: Stickstoff N14 = Stickstoff N15. Das Gleichzeichen sollte durch einen Pfeil nach rechts ersetzt werden oder zumindest das Zeichen > rechts daneben erhalten. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
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Seite 40, erster Satz, die Zusammensetzung des Knochens ist zu salopp und damit falsch beschrieben. Besser ist: Knochen bestehen in der Grundsubstanz aus Eiweiß (Kollagen) und phosphorsaurem Kalk.
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Seite 55, letzter Absatz, zweite Zeile: es ist zu ergänzen "vor unserer Zeitrechnung".
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Seite 68, vierter Absatz, zweiter Satz: Die Lebensdaten Caesars und der Eroberung Britanniens passen nicht zusammen. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.) Caesar setzte zwar zwei Mal nach Britannien über, aber er zog sich mit seinen Truppen jeweils wieder zurück. Erst unter Kaiser Claudius wurde Britannien 43 n. Chr. von den Römern erobert. Auf Seite 212 ist der korrekte geschichtliche Ablauf zu finden.)
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Seite 68, letzter Absatz, erster Satz: Der Satz erweckt den Eindruck, dass es sich um einen aktiven Ablösungsprozess der einheimischen Bevölkerung vom Römischen Reich gehandelt hat. Vielmehr waren es die Römer, die die letzten regulären Truppen von Britannien auf den Kontinent verlegten, weil sie dort dringender benötigt wurden, und die Einwohner der Provinz Britannien ihrem Schicksal überließen. (Diesen Hinweis verdanke ich Thomas Mosell.)
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Seite 78, die Überschrift muss richtig heißen: "Handelskontakte".
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Seite 81, dritte Zeile: mit Schweden sind natürlich die Sueben gemeint. Diese sind, nach Angabe (die ich bei der Korrektur übersah) meines Lektors Florian Blaschke hier allerdings nur durchgezogen und haben sich schließlich im Nordwesten der Iberischen Halbinsel niedergelassen. (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.) (außerdem vermerkt Thomas Mosell hierzu:) Hier sind nicht nur die Schweden durch die Sueben zu ersetzen. Zeitlich gehören die Vandalen mit den Sueben und Alanen gemeinsam zur ersten Welle. Danach kamen als für die spanische Geschichte bedeutsamster Stamm die Westgoten, die dann bis zur islamischen Eroberung ein eigenes Reich auf der iberischen Halbinsel hatten. Die späteren Aktivitäten der Franken auf spanischem Boden waren dagegen wenig dauerhaft und für Spanien eher unbedeutend.
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Seite 82, erster Absatz, zweiter Satz: Die Herleitung des Namens der Phönizier scheint aus ungenauer Quelle. Da hier die griechischen Zeichen eventuell nicht richtig herüberkommen verweise ich den interessierten Leser auf folgenden Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%B6nizier
(Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
- Seite 86, zweiter Absatz, sechste Zeile: Catilina war es nicht, der seine Reden immer mit demselben Satz beendete, sondern Cato. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
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Seite 88, Mitte: Bei der Höhe der Brochs dürfte es sich um einen Druckfehler handeln. (Darauf wiesen mich Wolfgang Cornely und Thomas Mosell hin.) 50 Meter ist vermutlich richtiger.
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Seite 106, untere Tabelle, drittes Beispiel: Setzerfehler! Der Name für Vater im Griechischen ist endbetont, die Name für Mutter anfangsbetont. Der Akzent muss also geändert werden. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
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Seite 117, zweiter Absatz, dritte Zeile: den Genus ist durch das Genus zu ersetzen. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
- Seite 195, erster Absatz, neunte Zeile: Hybriden ist durch Hebriden zu ersetzen. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
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Seite 213, zweiter Absatz, erste Zeile: Wie bei Seite 68 bereits ausgeführt, waren es die Römer, die die letzten regulären Truppen von Britannien auf den Kontinent verlegten, weil sie dort dringender benötigt wurden, und die Einwohner der Provinz Britannien ihrem Schicksal überließen. (Diesen Hinweis verdanke ich Thomas Mosell.)
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Seite 213, dritter Absatz: (Hierzu bemerkt Thomas Mosell:) Da die Römische Epoche in Britannien bereits Anfang des 5. Jahrhunderts zu Ende geht, wäre dies eine Rückeroberung durch die Römer, die aber kein Interesse mehr am Land hatten. Erste Sachsen waren wohl als römische Söldner bereits im Land, als die letzten Legionäre Britannien verließen. Soweit der weitere Zuzug der Sachsen als Söldner erfolgte, waren es die Einwohner Britanniens, die diese als Schutz gegen die Angriffe anderer Germanen ins Land riefen – offensichtlich eine Strategie, die nicht langfristig genug orientiert war ...
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Seite 214, zweiter Absatz: (hierzu bemerkt Thomas Mosell:) Der erste große Angriff der Wikinger/Dänen erfolgte auf das Kloster Lindisfarne erfolgte erst Ende des 8. Jahrhunderts. Die Epoche des Einflusses der Wikinger/Dänen würde ich daher eher als 9. Bis 11. Jahrhundert bezeichnen.
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Seite 222, dritter Absatz, letzte Zeile: Wort wiedergeben muss wiedergegeben heißen. (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 229, Mitte: Die Varusschlacht fand 9 n.Chr. statt. Sie konnte den Verfall des Römischen Reiches (400 Jahre später) nicht ausgelöst haben. Man kann sie, wenn überhaupt, als Vorbote dafür ansehen. (Frau Dr. Vera Binder, die mein Buch im Spektrum der Wissenschaft in der Oktoberausgabe 2008 rezensiert hat, verdanke ich diesen Hinweis.)
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Seite 232, zweiter Absatz, erster Satz, zweite Zeile: Da die in Meißen (später Dresden) ansässige albertinische Linie die Kurwürde aber erst 1547 erhielt, ist Meißen zu streichen. Zu der Zeit, als Luther seine Bibelübersetzung erstellte, war die kursächsische Kanzlei nicht in Meißen. (Diesen Hinweis verdanke ich Thomas Mosell.)
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Seite 265, erster Absatz, dritte Zeile: Kolta muss Kola heißen. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
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Seite 270, vierter Absatz, fünfte Zeile: es muss natürlich Naturalis historia heißen. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
Seite 305, vierter Absatz, zweite Zeile: richtig muss es heißen für ein Gebiet auf der Italien gegenüberliegenden Seite des Adriatischen Meeres. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
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Seite 294, dritter Absatz, achte Zeile: Bei "in das Ostfränkische Reich" muss ost gestrichen werden. Da die Teilung des Fränkischen Reichs, bei der das Ostfränkische Reich entstand, erst im 9. Jahrhundert stattfand, erfolgte die Eingliederung Bayerns im 6. Jahrhundert also in das Fränkische Reich. (Diesen Hinweis verdanke ich Thomas Mosell.)
Seite 305, vierter Absatz, zweite Zeile: richtig muss es heißen für ein Gebiet auf der Italien gegenüberliegenden Seite des Adriatischen Meeres. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
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Seite 306, erste Absatz, zweite Zeile: Daces ist durch Daci zu ersetzen. (Diesen Hinweis verdanke ich Fritz Garvens.)
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Seite 330, Randbemerkung: Pentatonisch heißt, dass die Tonleiter durch 4-mal
(nicht 5-mal) Schichten einer reinen Quint gebildet wird.
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Seite 347, oben, das Gefälle des Intelligenzquotienten (IQ) von Asien über Europa nach Afrika wird als Beispiel erwähnt; diese Ergebnisse sind sehr umstritten. Siehe dazu "Race and Intelligence, Separating Science From Myth", Jefferson M. Fish, 2002, Lawrence Erlbaum Associates, Publishers, London, Seite 201 bis 213.
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Seite 349, Moleküle bewegen sich bei der Elektrophorese schneller oder langsamer in Abhängigkeit von ihrer Größe und ihrer Ladung. Das ist bei DNA nicht unwichtig. (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 353, Die Geruchsanziehungskraft bei unterschiedlichem MHC-Komplex macht soziobiologisch schon Sinn: Je unterschiedlicher dieser Komplex, desto unterschiedlicher der Genbestand für das Immunsystem. Bei Kombination von 2 unterschiedlichen Systemen hat das entstehende Immunsystem mehr Anlagen für mehr verschiedene Antikörper, ist also wirkungsvoller. Ein toller Selektionsvorteil für diese Eigenschaft des "sich-nicht-riechen-Könnens". (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 357, zu dem Satz "Die Immunglobuline sind das Gedächtnis der Immunabwehr" Streng genommen sind das Gedächtnis die B-Lymphozyten und deren Genbestand, die das Gedächtnis bilden und gegebenenfalls Immunglobuline produzieren. (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 366, ich war etwas ungenau mit der Erklärung zur Haltbarkeit der DNS der Mitochondrien. Es scheint vor allem die große Anzahl dieser Organellen zu sein, die die Rekonstruktion ihrer DNS leichter macht. Sie ist nicht haltbarer als die Zellkern-DNS.
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Seite 431, zum Wort für "Gerste", vorletzter Absatz, rechte Spalte, die letzte Herleitung beginnend mit "vask. graundi" muss zum unteren Wort "groß". (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 433, viertletzte Zeile: der Akzent in Form eines Daches muss nach
links versetzt über dem r stehen
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Seite 450, rechte Spalte, vorletzter Absatz: zirka ist durch circa zu ersetzen, weil sonst ein Bruch der buchinternen Konvention gegeben wäre. (Diesen Hinweis verdanke ich Wolfgang Cornely.)
- Seite 453, Quellenangabe 107, "Refrew" ist natürlich durch "Renfrew" zu ersetzen. (Diesen Hinweis verdanke ich Michel Hepp.)
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Seite 456, Eine Quellenangabe, die sich auf Nr. 230 und in den Nachweisen 4-38, 4-40, 4-41, 4-42, 4-48, 4-50 befindet, ist zu ersetzen durch: Richards Martin et al., Phylogeography of mitochondrial DNA in western Europe, in: Annals of Human Genetics, 1998, Vol. 62, S. 241-260.
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Seite 461, Bildnachweis 4-38: DANN muss DNA heißen (ebenso bei Endnote 221
und 230).